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헤르더의 번역 이론과 실제
초록
Johann Gottfried Herder hat eine ambivalente Einstellung zur Übersetzung. Einerseits äußert er Zweifel an der Übersetzbarkeit des Originals, was sich in dessen Gleichsetzung mit einer “Jungfrau” zeigt, die noch keinen fremden Mann kennt. Andererseits kommt er zur Erkenntnis, dass die Übersetzung unumgänglich ist. Dies drückt sich in einer Metapher aus, wo die Übersetzung durch die Suche der Biene nach Honig ersetzt wird, auf der sie bestimmt mit einer fremden Welt in Berührung kommt. Angesichts der damals im Vergleich mit anderen europäischen Ländern relativ wenig entwickelten kulturellen Lage in Deutschland erscheint bei Herder die Übersetzung als ein notwendiges Mittel, die deutsche Sprache und Literatur auszubilden und zu bereichern. Herder macht zwar Gebrauch von verschiedenen Übersetzungsmethoden, aber diese kann man unter dem Gesichtpunkt einer ‘verfremdenden’ Übersetzung erfassen, wo sich der Übersetzer dem Original anpasst und dementsprechend nicht ‘treu’ gegenüber seiner Muttersprache ist. In dieser Abhandlung werden Herders Übersetzungstätigkeiten im Hinblick auf die ‘verfremdende’ Übersetzung in Betracht gezogen: die wortgetreue, die ‘tonbewahrende’ und die ‘erklärende’ Übersetzung. Die ersten beiden orientieren sich an dem Original, während sich die letzte dem Rezipienten zuwendet. In diesem Fall wird er jedoch durch das Zusammenspiel von Übersetzung, Kommentar und Anmerkung verfremdet.
키워드
- 제목
- 헤르더의 번역 이론과 실제
- 제목 (타언어)
- Herders Übersetzungstheorie und -praxis
- 저자
- 김대권
- 발행일
- 2014-12
- 저널명
- 괴테연구
- 호
- 27
- 페이지
- 23 ~ 55