전체주의적 디스토피아를 통해 성찰되는 자유에 관한 고찰- 율리 체의 『범죄의 증거』를 중심으로

Betrachtungen über die Freiheit in der Dystopie des Totalitarismus in Juli Zehs Corpus Delicti

초록

In Juli Zehs Roman Corpus Delicti zielt ein Staatssystem der Zukunft namens METHODE darauf ab, “jedem Einzelnen ein gesundes Leben zu ermöglichen”. Die METHODE definiert “die Übereinstimmung von allgemeinem und persönlichem Wohl als normal”, so dass die Gesundheit nicht mehr Privatangelegenheit bleiben kann. Zur effektiven Prävention gegen Krankheiten wird die allgegenwärtige Überwachung mit allen zur Verfügung stehenden technischen Mitteln legalisiert. Diese Art von Überwachung macht den Bürger zum sogenannten Glasmenschen, lässt ihn die Herrschaftsideologie verinnerlichen und sich dem Kollektiv unterordnen. Damit enthüllt sich das Wesen des Staates als totalitär. Er erlaubt dem Einzelnen weder Privatleben noch Freiheit und will das Handeln und Denken der Bürger unter absoluter Kontrolle halten. Im Kontrast zu den Glasmenschen steht die Figur Moritz Holl als ‘Träumer’ und ‘Freidenker’. Seiner Meinung nach liegt der Sinn der menschlichen Existenz nicht im “Dahinvegetieren” unter dem Schutz und der Kontrolle des Staates, sondern in der Selbstbestimmtheit des Einzelnen, der den Mut haben müsse, ‘über die gezwungene Idee der Sicherheit und Gesundheit hinauszugehen’. Nur so lasse sich ein würdiges Leben realisieren.

키워드

범죄의 증거; 디스토피아; 감시국가; 전체주의; 자유; Corpus Delicti; Dystopie; Überwachungsstaat; Totalitarismus; Freiheit
제목
전체주의적 디스토피아를 통해 성찰되는 자유에 관한 고찰- 율리 체의 『범죄의 증거』를 중심으로
제목 (타언어)
Betrachtungen über die Freiheit in der Dystopie des Totalitarismus in Juli Zehs Corpus Delicti
저자
남정애
발행일
2017-09
저널명
독일어문학
권
25
호
3
페이지
77 ~ 94