상세 보기
암시적 이름의 관점에서 본 하인리히 만의 장편소설 『충복』에 나타난 작중인물이름 분석
초록
In vorliegender Arbeit ist der Stellenwert redender Namen in ihrer erzähltechnischen Funktion bei der Darstellung und Vermittlung der erzählten Welt in dem Roman Der Untertan deutlich geworden. Hinsichtlich der Darstellungsfunktion ist festzustellen, dass redende Namen vor allem als auktoriales Charakterisierungsmittel gebraucht werden, wobei sich deren Bedeutung allerdings erst im Text aufbaut. In ihrer Appellfunktion haben redende Namen sowohl Auswirkungen auf die Figuren- als auch die Rezipientenebene: Ein Sprecher formuliert seine Gefühle und appelliert damit an den Hörer(Vgl. Thies 1978, 49). Hendrik Birus, der einen wesentlichen Forschungsbeitrag zur poetischen Namengebung in der Literatur leistet, gelangt zu dem Fazit, dass die Eigennamen letztlich dem appellativischen Wortschatz entstammen. Zwar könne man davon keine direkte Klassifizierung abhängig machen, aber gerade in der Dichtung werde die Bedeutung homonymer Appellativa aktualisiert. In diesem Sinne ergibt die Funktionsanalyse der Figurennamen in Heinrich Manns Roman Der Untertan ein kohärentes Namenssystem(Vgl. Birus 1978, 47). Nach Petra Süßenbach und Hanne Henze besteht die etymologische Motiviertheit der redenden Namen darin, dass sie durch satirische, komische und groteske Wirkung hervorstechen. Petra Süßenbachs Analyse der satirischen Elemente in Der Untertan zeichnet sich durch ihre klare Struktur als auch durch überzeugende Argumentation aus. Sie rehabilitiert Heinrich Manns Roman als Kunstwerk und leistet einen wertvollen, wenn nicht den wertvollsten Forschungsbeitrag zu Der Untertan. In ihrer Arbeit deutet sie die satirische Funktion einiger Namen an. Meine Analyse der Figurennamen im Roman bestätigt Süßenbachs These. Ein Großteil der charakterisierenden Namen übernimmt in der Tat satirische Funktionen. Der später erschienene Aufsatz von Hanne Henze weist Heinrich Manns Roman ebenfalls als Satire aus(Vgl. Henze 1977, 55-59). Henze stellt jedoch formale Aspekte in den Vordergrund. Sie analysiert das Erzählerbewusstsein als Mischform zwischen auktorialer und personaler Erzählhaltung, so dass Figurenkritik meist indirekt erfolgt – beispielsweise durch Übertreibungen und Widersprüche. Insgesamt bezeichnet Henze Kontraste und paradoxe Vergleiche als die satirischen Hauptmittel in diesem Roman. Dem entspricht meine Darstellung der etymologischen Motiviertheit der Figurennamen des Romans.
키워드
- 제목
- 암시적 이름의 관점에서 본 하인리히 만의 장편소설 『충복』에 나타난 작중인물이름 분석
- 제목 (타언어)
- Analyse der Figurennamen unter Berücksichtigung der Illusionierung in Heinrich Manns Roman『Der Untertan』
- 저자
- 이재호
- 발행일
- 2014-09
- 저널명
- 독어독문학
- 권
- 56
- 호
- 3
- 페이지
- 163 ~ 181
- 언어
- KOR
- 출판사
- 한국독어독문학회
- 발행국가
- 대한민국
- 분량
- 19 페이지
- ISSN
- P 1226-8577