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헤르더의 감각론적 미학
초록
In dieser Arbeit geht es um Herders Aesthetik insbesondere im vierten Kritischen Waeldchen und in Plastik. Baumgarten erkennt den Eigenwert der vom Logozentrismus abgewerteten sinnlichen Erkenntnis an und erhebt sie zum Gegenstand der Aesthetik. Noch einen Schritt weiter legt Herder den sinnesphysiologischen Grund dazu. Er erstellt eine systematische Lehre von den Sinnen, wobei Gesicht, Gehoer und Gefuehl als die “drei Hauptsinne” im Vordergrund stehen. Dabei schenkt er seine besondere Aufmerksamkeit dem Gefuehl, das im Vergleich zu Gesicht und Gehoer vernachlaessigt worden sei. Waehrend Herder das Gefuehl also rehabilitiert, relativiert er zugleich das im Zeitalter des Lichts hochgeschaetzte Gesicht. Nach den Sinnen ordnet er nun die Kuenste und leitet deren Wesen aus Funktionen und Besonderheiten der entsprechenden Sinne ab, was zu einer jeweils einem Sinn zugeordneten Aesthetik fuehrt. Insofern handelt es sich hier um eine “Aesthetik von unten”. Herders Sinnesphysiologie laeßt zu wuenschen übrig. Geruch und Geschmack sieht er naemlich als “Modifikationen des Gefuehls” an und ignoriert sie. In Patrick Suesskinds Parfuem hingegen begreift die Hauptfigur die Welt fast nur vermittels eines wunderbaren Geruchssinns. In Marcel Prousts A la recherche du temps perdu erinnert der Geschmack der Madeleine den Ich-Erzaehler an die verlorene Vergangenheit. Eine Ausdehnung von Herders Sinnesphysiologie auch auf Geruch und Geschmack erscheint insofern notwendig.
키워드
- 제목
- 헤르더의 감각론적 미학
- 제목 (타언어)
- Herders sensualistische Aesthetik
- 저자
- 김대권
- 발행일
- 2007-09
- 저널명
- 독어독문학
- 권
- 48
- 호
- 3
- 페이지
- 5 ~ 29
- 언어
- KOR
- 출판사
- 한국독어독문학회
- 발행국가
- 대한민국
- 분량
- 25 페이지
- ISSN
- P 1226-8577