『1769년 여행일지』- ‘tot’와 ‘lebendig’의 개념을 중심으로 살펴본 헤르더의 자아개혁과 시대개혁에 대한 이념

초록

Auf seiner Seereise im Jahr 1769 rechnet Herder mit seinem bisherigen Leben in Riga ab und macht Entwürfe zu seiner künftigen Existenz. Aber seine Eigendiagnosen und Selbstentwürfe bleiben nicht auf eine persönlich-individuelle Ebene beschränkt, sondern münden auch in Zeitdiagnose und Reformideen. Das spiegelt sich auch in seiner Verwendung der Begriffe ‘tot’ und ‘lebendig’ wider. Im Journal konnotiert ‘tot’ Attribute wie ‘eng’, ‘schriftlich’, ‘veraltet’, ‘abstrakt’, ‘metaphysisch’ und ‘kalt’, während ‘lebendig’ in enger Beziehung zu ‘weit’, ‘sachenreich’, ‘jung’, ‘praktisch’, ‘sinnlich’ und ‘lebhaft’ steht. Die beiden Begriffe ‘tot’ und ‘lebendig’ sind eine Art von Lakmustest, wobei im Kontext der Selbstdiagnose und Zeitdiagnose das Wort ‘tot’ sehr oft auftaucht. Dagegen wird in den Selbstentwürfen und Zeitentwürfen häufig Gebrauch von dem Wort “lebendig” gemacht. In seinen Selbstentwürfen und Zeitentwürfen versucht Herder, aus der ‘engen’ Wortgelehrsamkeit in die Welt der ‘weiten’ Erfahrung einzutreten, die ‘abstrakten’ in die ‘praktischen’ Kenntnisse umzusetzen, die “tote Metaphysische Sprache” in die “Sprache des Sturms der Wahrheit und Empfindung” zu verwandeln, durch die Rehabilitierung des Körpers die ‘veraltende’ Aufklärung zu verjüngen.

키워드

헤르더; 『1769년 여행일지』; 바다여행; 개혁이념; 죽은; 살아 있는; Herder; Journal meiner Reise im Jahre 1769; Seereise; Reformideen; tot; lebendig; Herder; Journal meiner Reise im Jahre 1769; Seereise; Reformideen; tot; lebendig
제목
『1769년 여행일지』- ‘tot’와 ‘lebendig’의 개념을 중심으로 살펴본 헤르더의 자아개혁과 시대개혁에 대한 이념
저자
김대권
발행일
2008
저널명
독어독문학
권
49
호
3
페이지
54 ~ 75