독일 기억문화의 정치화와 베를린의 홀로코스트 추모비(2005)에나타나는 미학적 형식의 문제

초록

Bis das <Denkmal für die ermordeten Juden Europas>(Holocaust-Mahnmal) inBerlin errichtet wurde, gab es lange und zum Teil heftige Debatten. Erst rund elfJahre nachdem eine Bürgerinitiative die Idee angestossen hatte, entschied derBundestag 1999, das Vorhaben zu realisieren. Im Mai 2005 wurden dieBauarbeiten abgeschlossen. Durch die Lage im Zentrum Berlins regte das Mahnmal Deutungen an, die überdas Erinnern an den Holocaust hinausgehen. So wurde es auch im Kontext derWiedervereinigung als "Gründungsmonument"(A. Assmann) einer neuen Republikgesehen. Diesen zusätzlichen Interpretationsspielraum nutzen verschiedene politischeInteressengruppen, was großen Einfluss auf die Erinnerungskultur hatte, vonStandortentscheidungen bis zur baulichen Gestaltung. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die kontroversen Debatten, um denProzess der Politisierung der Erinnerungskultur in Deutschland zu veranschaulichen.

키워드

베를린 홀로코스트 추모비; 헬무트 콜; 기억문화; 정보센터; 나우만; Holocaust Denkmal in Berlin; Helmut Kohl; Erinnerungskultur; Ort der Information; Naumann; 베를린 홀로코스트 추모비; 헬무트 콜; 기억문화; 정보센터; 나우만; Holocaust Denkmal in Berlin; Helmut Kohl; Erinnerungskultur; Ort der Information; Naumann
제목
독일 기억문화의 정치화와 베를린의 홀로코스트 추모비(2005)에나타나는 미학적 형식의 문제
저자
구연정
DOI
10.24830/kgd.26.4.1
발행일
2018-12
저널명
독일어문학
권
26
호
4
페이지
1 ~ 23