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들뢰즈/가타리의 사유를 토대로 살펴 본 변신모티프- 카프카와 한강의 작품을 중심으로
초록
Todorov weist auf die Tendenz hin, dass die literarische Phantastik in der Moderne oft den Bereich des Übernatürlichen überschreitet und sich in die alltägliche Normalität hineinstellt. Als ein representatives Werk dafür analysiert er Kafkas Erzählung die Verwandlung, in der sich Gregors Verwandlung in einen Käfer nicht als übernatürliches Ereignis, sondern als schlimmes Unglück erkennen lässt. Die meisten Leser oder Forscher neigen jedoch dazu, diese Verwandlung als Traum, Phantasie oder Symbol anzunehmen, d.h. als ein in der Wirklichkeit unmögliches Ereignis. In dieser Arbeit wird versucht, die in der Literatur als Realität dargetellte Verwandlung als eine Wirklichkeit zu interpretieren; anhand des Deleuzeschen und Guattarischen Denkens vom ‘Werden’. Bei dem ‘Werden’, mit dem sich Deleuze und Guattari in Tausend Plateaus beschäftigen, handelt es sich nicht um die äußere oder partielle Änderung sondern darum, ein neues Wesen zu werden. Wenn ein Mensch etwa sein ‘Hund-Werden’ verwirklicht hat, erweist sich sein Wesen als Hund, indem alle Elemente seines Körpers wie die Elemente des Hundekörpers aktiviert werden. Bis zu peripheren Nerven erzeugt sein Körper nur die Wahrnehmung, Empfindung, Innervation, Reaktion eines Hundes. Demzufolge ist zu behaupten, dass sich das ‘Werden’ bei Deleuze und Guattari nicht mit dem Übernatürlichem, sondern mit dem Reellen befasst. Genauso kann auch Gregors Käfer in Kafkas Verwandlung verstanden werden. Nach Deleuzes und Guattaris Gedanken über das ‘Werden’ hat Gregor sein ‘Käfer-Werden’ verwirklicht. Er kriecht, isst gerne faules Essen und kann nicht mehr wie ein Mensch sprechen, weil sein Körper nun nur die Wahrnehmung, Empfindung, Innervation oder Reaktion vom Käfer erzeugt. Aus der Perspektive vom ‘Werden’ ist seine Verwandlung als das Reale zu betrachen, womit sich das Fehlen des phantastischen Codes in diesem Werk verbindet. In Han Gangs Erzählung Früchte meiner Frau vollbringt die Hauptfigur ihr ‘Pflanze-Werden’, das sich auf den Nomadismus im Sinne von Deleuze und Guattari bezieht. Diese beschränken den Begriff ‘Nomadismus’ nicht auf den geographischen Bereich, sondern benutzen ihn, um das dynamische Ich-Bilden zu formulieren. Deleuze und Guattari zufolge ändert das Ich etwa zur Deterritorialisierung ständig sein Wesen, wie auch Nomaden ständig ihren Aufenthaltsort ändern. Die Hauptfigur in Früchte meiner Frau träumte eigentlich vom Nomadenleben, das nach ihrer Heirat nicht mehr denkbar ist. Dann versucht sie durch das ‘Pflanze-Werden’ eine andere Art vom Nomadenleben zu verwirklichen. Ihre Verwandlung in eine Pflanze veranschaulicht, wie das ‘Werden’ und der Nomadismus bei Deleuze und Guattari ineinander greifen.
키워드
- 제목
- 들뢰즈/가타리의 사유를 토대로 살펴 본 변신모티프- 카프카와 한강의 작품을 중심으로
- 제목 (타언어)
- Betrachtungen über das Verwandlungsmotiv bei Kafka und Han Gang anhand des Deleuzeschen und Guattarischen Denkens vom ‘Werden’
- 저자
- 남정애
- 발행일
- 2013-12
- 저널명
- 카프카 연구
- 호
- 30
- 페이지
- 59 ~ 77
- 언어
- KOR
- 출판사
- 한국카프카학회
- 발행국가
- 대한민국
- 분량
- 19 페이지
- ISSN
- P 1229-618X